Kiefergelenk und Kaumuskulatur
CMD-Behandlung in Bremen
Kieferschmerzen, Knacken im Gelenk oder Verspannungen beim Kauen können mit einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) zusammenhängen. In der ZMK Praxis im Technologiepark in Bremen untersucht Dr. Katharina Schmidt in Ruhe, was hinter Ihren Beschwerden stehen kann, und bespricht mit Ihnen die möglichen Schritte.
- Funktionsanalyse der Kiefergelenke
- Individuell angefertigte Schiene bei Bedarf
- Online-Termin möglich
Persönliche Einschätzung ohne Entscheidungsdruck.
Auf einen Blick
CMD-Behandlung auf einen Blick.
- Untersuchung: Gespräch und Funktionsanalyse von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zahnkontakten.
- Schiene: nur, wenn der Befund dafür spricht.
- Physiotherapie: ergänzend, wenn sinnvoll.
- Kosten: Privatleistungen vereinbaren wir vorher schriftlich mit Ihnen.
- Behandlerin: Dr. Katharina Schmidt, Zahnärztin.
Inhalt dieser Seite
Kurz erklärt
Was ist CMD?
CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) ist ein Sammelbegriff für Funktionsstörungen von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zahnkontakten. Typisch sind Kiefer- oder Gesichtsschmerzen, Knacken oder Reiben im Gelenk, Verspannungen und eine eingeschränkte Mundöffnung. Hinweise auf die Ursache gibt eine Untersuchung der Kiefer- und Kaufunktion (Funktionsanalyse). Je nach Befund kommt zum Beispiel eine Schiene infrage.
Kennen Sie das?
Typische Beschwerden.
CMD zeigt sich nicht bei jedem Menschen gleich. Häufig genannt werden:
- Schmerzen oder Verspannungen in Kiefer, Wange oder Schläfe
- Knacken, Reiben oder Geräusche beim Öffnen und Schließen des Mundes
- Eingeschränkte oder schiefe Mundöffnung
- Zähneknirschen oder -pressen, oft morgens bemerkt
- Kopf-, Nacken- oder Ohrenschmerzen, die in manchen Fällen mit dem Kiefer zusammenhängen
Diese Beschwerden können viele Ursachen haben. Ob CMD eine Rolle spielt, zeigt erst die Untersuchung.
Hinweis: Lässt sich der Mund plötzlich nicht mehr richtig öffnen oder schließen, oder kommen eine starke Schwellung oder Fieber hinzu, rufen Sie uns während der Sprechzeiten bitte direkt an: 0421 210 111. Außerhalb der Sprechzeiten finden Sie Hinweise auf unserer Seite Notfall.
Ihre Einordnung
Sie müssen heute keine Entscheidung treffen.
Wir schauen uns zuerst an, was bei Ihnen vorliegt.
Termin vereinbaren →Für wen
Für wen kommt eine CMD-Abklärung infrage?
- Sie haben seit längerer Zeit Beschwerden im Kiefer oder in der Kaumuskulatur.
- Sie knirschen oder pressen mit den Zähnen oder vermuten es.
- Ihr Biss fühlt sich anders an als früher.
- Sie überlegen eine Schnarchschiene, und Ihr Kiefergelenk soll vorher geprüft werden (siehe Schnarchschiene).
Ablauf
Wie läuft eine CMD-Behandlung ab?
- 1
Gespräch
Sie schildern Ihre Beschwerden, wir fragen nach Beginn, Auslösern und bisherigen Maßnahmen.
- 2
Funktionsanalyse
Wir untersuchen Kiefergelenke, Kaumuskulatur, Beweglichkeit und Zahnkontakte. Je nach Befund kommen weitere Schritte hinzu, etwa Abdrücke oder eine instrumentelle Funktionsanalyse; eine 3D-Aufnahme nur bei Bedarf.
- 3
Besprechung
Wir erklären den Befund verständlich und stellen die möglichen Schritte vor. Sie entscheiden in Ruhe.
- 4
Schiene, wenn sinnvoll
Eine Schiene wird individuell angefertigt, angepasst und bei Kontrollterminen überprüft.
- 5
Kontrolle
Wir prüfen, ob die Maßnahmen passen. Bei Bedarf kann eine Physiotherapie ergänzend sinnvoll sein; eine Verordnung besprechen wir mit Ihnen.
Die Schiene
Welche Rolle spielt die Schiene?
Eine Schiene ist ein möglicher Baustein, aber nicht in jedem Fall nötig. Sie soll Kiefergelenke und Kaumuskulatur entlasten und kann Beschwerden lindern. Ob sie für Sie sinnvoll ist, entscheiden wir nach der Funktionsanalyse. Reichen andere Maßnahmen aus, besprechen wir das Vorgehen, das zu Ihrem Befund und Alltag passt.
Ehrlich informiert
Was Sie wissen sollten.
- Eine Schiene braucht meist etwas Eingewöhnung.
- Ein Behandlungserfolg lässt sich nicht zusagen, weil CMD-Beschwerden individuell verlaufen. Deshalb gehören Kontrolltermine dazu, in denen wir das Vorgehen bei Bedarf anpassen.
- Nicht jede Kieferbeschwerde hat ihre Ursache im Kiefergelenk; zeigt die Untersuchung etwas anderes, sagen wir Ihnen das offen.
Kosten
Wer trägt die Kosten?
Die Kosten hängen vom Befund, der Behandlung und Ihrer Versicherung ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen einzelne Leistungen; die ausführliche Funktionsanalyse ist meist eine Privatleistung. Für eine individuell angepasste, computervermessene Schiene liegt der Eigenanteil für gesetzlich Versicherte bei etwa 800 €. Privatversicherte klären die Erstattung mit ihrem Tarif.
Kosten vorher kennen.
Privatleistungen vereinbaren wir vor Behandlungsbeginn schriftlich mit Ihnen.
Wer behandelt?
Dr. Katharina Schmidt
Zahnärztin
Dr. Katharina Schmidt hat in Greifswald studiert und promoviert. Zu ihrem Angebot gehören die Diagnostik und Therapie craniomandibulärer Dysfunktionen sowie Protrusionsschienen bei Schnarchen; im Bereich zahnärztliche Schlafmedizin ist sie Mitglied der DGZS.
Medizinisch geprüft von Dr. Katharina Schmidt, Zahnärztin
Bewertungen
Was Patientinnen und Patienten über uns sagen.
Auszüge aus echten Bewertungen bei Google. Google: . Ein Klick führt zur Originalquelle.
„Frau Dr. Schmidt eine sehr nette und gut arbeitende Ärztin! Das Praxis Team ist top drauf und bemüht!“
„Von den Zahnärzten Frau Schmid und Herr Jagodin bin ich total beeindruckt. Sie sind beide so herzlich einfühlsam und menschlich.“
„Herzlichen Dank für den freundlichen Empfang und die tolle Beratung. Sehr empfehlenswert.“
Standort
Wo finde ich eine CMD-Behandlung in Bremen?
In Bremen untersucht und behandelt Dr. Katharina Schmidt CMD-Beschwerden in der ZMK Praxis im Technologiepark, Wilhelm-Herbst-Str. 1A, 28359 Bremen. Im ersten Termin besprechen wir Ihre Beschwerden und untersuchen Kiefergelenke und Kaumuskulatur. Danach planen wir die nächsten Schritte mit Ihnen. Sprechzeiten: Mo/Di/Do 8.00–18.00, Mi/Fr 8.00–13.00 Uhr.
Häufige Fragen
Fragen zur CMD-Behandlung.
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt Funktionsstörungen von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zahnkontakten. Der Begriff fasst unterschiedliche Beschwerden zusammen, etwa Verspannungen, Gelenkgeräusche oder eingeschränktes Öffnen. Die Ursachen sind vielfältig und nicht bei jedem Menschen gleich. Eine genaue Abklärung gelingt nur durch eine individuelle Untersuchung.
Typische Beschwerden sind Schmerzen oder Verspannungen im Kiefer- und Gesichtsbereich, Knack- oder Reibegeräusche im Kiefergelenk und eine eingeschränkte Mundöffnung. Manche Menschen berichten außerdem von Kopf- oder Nackenschmerzen. Ob ein Zusammenhang mit CMD besteht, lässt sich nur nach einer Untersuchung beurteilen; die Beschwerden haben oft mehrere mögliche Ursachen.
Die Untersuchung beginnt mit einem Gespräch über Ihre Beschwerden und einer Funktionsanalyse von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zahnkontakten. Je nach Befund kommen weitere Schritte hinzu, etwa Abdrücke oder bildgebende Verfahren. Danach besprechen wir die Ergebnisse und mögliche Schritte mit Ihnen. Eine Entscheidung müssen Sie am selben Tag nicht treffen.
Eine Schiene kann je nach Befund Teil der Behandlung sein und Beschwerden lindern. Sie soll Kiefergelenke und Kaumuskulatur entlasten, ein Behandlungserfolg lässt sich jedoch nicht zusagen. Ob eine Schiene für Sie infrage kommt, entscheiden wir nach der Funktionsanalyse. Die Schiene wird individuell angefertigt und bei Kontrollterminen überprüft.
CMD-Beschwerden betreut bei uns Dr. Katharina Schmidt, Zahnärztin. Sie hat in Greifswald studiert und promoviert. Zu ihrem Angebot gehören die Diagnostik und Therapie craniomandibulärer Dysfunktionen sowie Protrusionsschienen bei Schnarchen; im Bereich zahnärztliche Schlafmedizin ist sie Mitglied der DGZS. Bei Bedarf kann eine Physiotherapie ergänzend sinnvoll sein. Einen Beratungstermin können Sie online buchen.
Das hängt von Befund, Behandlung und Versicherung ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen einzelne Leistungen; die ausführliche Funktionsanalyse ist meist eine Privatleistung. Für eine individuell angepasste, computervermessene Schiene liegt der Eigenanteil für gesetzlich Versicherte bei etwa 800 €. Privatversicherte klären die Erstattung mit ihrem Tarif. Privatleistungen vereinbaren wir vor Behandlungsbeginn schriftlich mit Ihnen, damit Sie die Kosten vorab kennen.
Die Dauer hängt vom Befund und vom Verlauf ab und lässt sich vorab nicht verbindlich nennen. Nach der Funktionsanalyse besprechen wir den geplanten Ablauf mit Ihnen. Häufig gehören Kontrolltermine dazu, bei denen geprüft wird, ob die Maßnahmen passen oder angepasst werden müssen. Beschwerden entwickeln sich bei jedem Menschen unterschiedlich.
Nein, beide Schienen haben unterschiedliche Aufgaben. Eine CMD-Schiene soll Kiefergelenke und Kaumuskulatur entlasten, eine Protrusionsschiene bei Schnarchen verlagert den Unterkiefer nach vorn und soll so die Atemwege im Schlaf offen halten. Wegen der Kieferstellung ist vor einer Protrusionsschiene eine Untersuchung des Kiefergelenks sinnvoll. Mehr dazu auf unserer Seite zur Schnarchschiene.
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Die Praxis
Die Praxis hinter Ihrer Behandlung.
Quellen und Leitlinien
Die Informationen auf dieser Seite orientieren sich unter anderem an diesen frei zugänglichen Quellen. Sie ersetzen keine individuelle Beratung.
- Die klinische Funktionsanalyse ist laut S2k-Leitlinie der erste und wichtigste Schritt zur Beurteilung von Funktionsstörungen des Kausystems und soll vor einer instrumentellen Analyse erfolgen.
Quellen
Erst der Befund, dann die Empfehlung.
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