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Patient ruht zugedeckt im Ruhesessel, eine Mitarbeiterin reicht ihm ein Glas Wasser

Vollnarkose · Bremen-Horn-Lehe

Zahnbehandlung in Vollnarkose in Bremen Entspannen, während wir behandeln

In Vollnarkose schlafen Sie während des gesamten Eingriffs. Unser Anästhesie-Team überwacht Sie dabei durchgehend.

  • Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • Narkose durch Anästhesie-Team
  • Erstgespräch ohne Behandlung

Im ersten Termin wird nichts behandelt.

Badge Dämmerschlaf-Konzept, zahn mund kiefer

Auf einen Blick

Eignung, Dauer und Kosten kurz gefasst.

Kurz beantwortet: Bei einer Zahnbehandlung in Vollnarkose schlafen Sie während des gesamten Eingriffs, ein Anästhesie-Team überwacht laufend Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung. In der ZMK Praxis im Technologiepark in Bremen lassen sich so mehrere Behandlungen in einer Sitzung zusammenfassen. Vorher müssen Sie nüchtern sein, nach der Behandlung bringt Sie eine Begleitperson nach Hause.

  • Geeignet für: Angst, großer Bedarf. Kinder, Angstpatienten und Patienten mit größerem Behandlungsbedarf.
  • Dauer: 1 bis 4 Stunden. In einer Sitzung möglich.
  • Vorher: nüchtern. Sechs Stunden vorher nichts essen, bis zwei Stunden vorher klare Getränke.
  • Danach: Begleitperson. Etwa 24 Stunden nicht selbst Auto fahren.
  • Kosten: vorab schriftlich. Kasse zahlt nur in Ausnahmefällen, etwa bei bestätigter Phobie oder bei Kindern unter 12 Jahren, die anders nicht behandelbar sind.
Inhalt dieser Seite
Patient im Beratungsgespräch, der Zahnarzt erklärt die Planung am Tablet

Kennen Sie das?

Wenn viele Behandlungen auf einmal anstehen.

Für viele Menschen stellt der Zahnarztbesuch aufgrund von Behandlungsangst oder hohem Schmerzempfinden eine große Herausforderung dar. In unserer Praxis begegnen wir diesen Bedenken mit Erfahrung und Empathie.

Gerne beraten wir Sie persönlich, ob eine Behandlung in Vollnarkose für Ihre Bedürfnisse geeignet ist.

Ihre Einordnung

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Wir klären, welche Behandlungen nötig sind und ob eine Vollnarkose für Sie infrage kommt. Danach folgt die Aufklärung durch unser Anästhesie-Team. Entscheiden müssen Sie heute nichts.

Beratungstermin vereinbaren →

Ihre Fragen

Was Sie wirklich beschäftigt.

Diese Fragen hören wir vor einer Vollnarkose am häufigsten. Hier die ehrlichen Antworten.

Muss ich beim ersten Termin auf den Stuhl?

Nein. Das erste Treffen kann ein reines Gespräch sein. Untersucht wird erst, wenn Sie bereit sind.

Mir ist der Zustand meiner Zähne unangenehm.

Das müssen Sie uns nicht erklären. Wir bewerten nicht, wir schauen gemeinsam nach vorn.

Lässt sich alles in einer Sitzung erledigen?

Oft ja. Den Umfang legen wir vorher gemeinsam im Behandlungsplan fest.

Wer überwacht mich während der Narkose?

Unser Anästhesie-Team, während der gesamten Behandlung. Es kontrolliert laufend Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung.

Ist Vollnarkose dasselbe wie Dämmerschlaf?

Nein. Im Dämmerschlaf sind Sie schläfrig und atmen selbst. In Vollnarkose schlafen Sie tief, die Atmung sichert das Anästhesie-Team.

Darf eine Begleitperson mitkommen?

Ja, gern auch schon zum Gespräch. Nach der Vollnarkose ist eine Begleitperson für den Heimweg nötig.

Kurz erklärt

Was ist eine Vollnarkose?

Bei einer Vollnarkose schlafen Sie während der gesamten Behandlung tief und bekommen von ihr nichts mit. Wir führen sie als Intubationsnarkose (ITN) durch: Ein Anästhesie-Team gibt die Narkosemittel über die Vene, sichert die Atmung über einen Schlauch und überwacht Sie durchgehend. Zusätzlich wird der Behandlungsbereich örtlich betäubt.

WACHTIEFER SCHLAFÖRTLICHwachBereich betäubtDÄMMERSCHLAFschläfrignüchternVOLLNARKOSEschläftnüchtern
Vereinfachte Darstellung. Bei allen drei Formen wird der Behandlungsbereich örtlich betäubt.

Gut zu wissen

Narkose, Sanierung oder Angst?

Diese Seite erklärt, wie eine Behandlung in Vollnarkose abläuft, für wen sie infrage kommt und was sie kostet. Müssen viele Zähne behandelt oder ersetzt werden, finden Sie Planung, Ablauf und Kosten unter umfangreiche Sanierung. Steht vor allem die Angst vor dem Zahnarzt im Vordergrund, lesen Sie beim Zahnarzt für Angstpatienten weiter.

Für wen

Wann eine Vollnarkose infrage kommt.

Typische Situationen. Ob eine Vollnarkose zu Ihnen passt, klären wir im Beratungsgespräch und mit dem Anästhesie-Team.

Angst

Ausgeprägte Zahnbehandlungsangst

Wenn eine Behandlung im wachen Zustand nicht möglich ist, etwa bei einer Zahnbehandlungsphobie.

Umfang

Umfangreiche Sanierung

Mehrere notwendige Behandlungen in wenigen längeren Sitzungen statt vieler einzelner Termine, je nach Befund.

Chirurgie

Größere Eingriffe

Zum Beispiel Implantate oder umfangreiche oralchirurgische Eingriffe.

Kinder

Kinder mit großem Behandlungsbedarf

Wenn eine Behandlung im Wachzustand nicht möglich ist. Die Voraussetzungen klären wir vorher.

Vergleich

Örtlich, Dämmerschlaf oder Vollnarkose?

Die Tabelle vergleicht Betäubungsformen, nicht Anbieter. Welche passt, hängt von Ihnen und der Behandlung ab.

KriteriumÖrtliche BetäubungDämmerschlafVollnarkose
Bewusstseinwachschläfrig, ansprechbarschlafend
Vorher essen und trinkenerlaubtnüchtern nach Anweisungnüchtern nach Anweisung
Begleitpersonnicht nötignötignötig
Danachmeist alltagsfähigRest des Tages schonenRest des Tages schonen
Autofahren danachmeist möglichetwa 24 Stunden nichtetwa 24 Stunden nicht
KasseKassenleistungmeist Privatleistungin bestimmten Fällen Kassenleistung

Keine Narkose ohne gründliche Aufklärung.

Passender Weg

Nicht jede Behandlung braucht eine Vollnarkose.

Für viele Behandlungen genügen örtliche Betäubung oder Dämmerschlaf. Eine Vollnarkose ist sinnvoll, wenn die Angst sehr groß ist oder viel in einer Sitzung behandelt werden soll. Was zu Ihnen passt, klären wir gemeinsam.

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Ehrliche Beratung, auch zu Dämmerschlaf und örtlicher Betäubung.

Unsere Haltung

  1. 01Erst zuhören.
  2. 02Dann untersuchen.
  3. 03Dann gemeinsam entscheiden.

Erst Gespräch, dann Plan

Welche Betäubung passt zu Ihnen?

Eine erste Orientierung. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam.

Örtlich betäubt passt oft, wenn …

  • die Behandlung kurz ist
  • Sie mit Pausen und Zeit gut zurechtkommen
  • Sie danach direkt weiter möchten

Eine Vollnarkose passt oft, wenn …

  • eine Behandlung im Wachzustand nicht möglich ist
  • viele Behandlungen anstehen
  • ein größerer Eingriff geplant ist

Vorher klärt das Anästhesie-Team Gesundheit und Medikamente.

Erst das Gespräch, dann der Plan.

Im Beratungsgespräch hören wir zu, erklären die Möglichkeiten und planen nur, was Sie möchten.

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Schnellbuchung

Nächste freie Beratungstermine.

Termin anklicken, Daten eingeben, fertig. Die Buchung dauert weniger als eine Minute.

Unverbindlich: Im Beratungsgespräch wird nichts behandelt.

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Ablauf

So läuft Ihre Behandlung in Vollnarkose ab.

  1. 1
    Termin 1

    Beratung

    Ein persönliches Gespräch zu Ihren Wünschen und Behandlungszielen. Alle Fragen können in Ruhe geklärt werden.

  2. 2
    Vorbereitung

    Anästhesiologische Aufklärung

    Mit unserem Anästhesie-Team besprechen Sie Vorerkrankungen, Allergien und Medikamente. Danach steht fest, ob die Vollnarkose sicher möglich ist.

  3. 3
    Behandlungstag

    Nüchtern zur Behandlung

    Sechs Stunden vorher nichts essen, bis zwei Stunden vorher klare Flüssigkeiten. Welche Medikamente Sie nehmen dürfen, klären Sie vorher mit dem Anästhesie-Team.

  4. 4
    Behandlung

    Narkose und Behandlung

    Sie schlafen, das Anästhesie-Team überwacht Sie durchgehend. Der Eingriff erfolgt ambulant.

  5. 5
    Danach

    Erholen und abholen lassen

    Nach einer kurzen Erholungsphase bringt Sie Ihre Begleitperson nach Hause. Dort ruhen Sie sich aus.

Am Behandlungstag

Was Sie am Tag der Vollnarkose wissen sollten.

Die genauen Hinweise erhalten Sie vor dem Termin schriftlich. Hier das Wichtigste im Überblick.

Patient ruht entspannt im Ruhesessel, begleitet von einer Mitarbeiterin

Vorher

Sechs Stunden vorher nichts mehr essen, bis zwei Stunden vorher dürfen Sie klare Flüssigkeiten trinken. Die genauen Hinweise erhalten Sie schriftlich.

Begleitung

Eine Begleitperson bringt Sie nach Hause. Etwa 24 Stunden sollten Sie nicht selbst Auto fahren.

Danach

Planen Sie den Rest des Tages ohne Termine. Nach der Intubationsnarkose kann der Hals leicht schmerzen.

Ehrlich informiert

Sicherheit, Risiken und Grenzen.

Die Vollnarkose ist ein medizinisches Verfahren mit Risiken. Diese bespricht das Anästhesie-Team vorher offen mit Ihnen.

  • Müdigkeit hält nach der Vollnarkose oft einige Stunden an. Planen Sie den Rest des Tages ohne Termine.
  • Kopfschmerzen und Übelkeit sind möglich und lassen meist schnell nach.
  • Halsschmerzen können nach der Intubationsnarkose leicht auftreten.
  • Kreislaufreaktionen sind selten. Deshalb fragt das Anästhesie-Team vorher nach Vorerkrankungen und Medikamenten.
  • Vorerkrankungen können gegen eine Narkose sprechen. Dann suchen wir gemeinsam einen anderen Weg.

Kosten

Was kostet die Vollnarkose, und wer zahlt?

Die Kosten hängen von der Dauer der Behandlung ab. Vor Beginn erhalten Sie ein schriftliches Angebot.

Patient liest seinen Behandlungsplan, im Hintergrund eine Mitarbeiterin

Gesetzlich versichert

Gesetzliche Krankenkassen erstatten die Vollnarkose bei Erwachsenen nur in Ausnahmefällen, etwa bei einer fachärztlich oder psychotherapeutisch bestätigten ausgeprägten Zahnbehandlungsphobie. Bei Kindern unter 12 Jahren ist sie Kassenleistung, wenn eine Behandlung in örtlicher Betäubung nicht möglich ist.

Privat versichert

Private Krankenkassen und Zusatzversicherer übernehmen medizinisch notwendige Vollnarkosen in der Regel. Das Angebot reichen Sie vorab ein.

Abrechnung

Der Anästhesist rechnet nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Die Höhe richtet sich nach der Dauer der Behandlung.

Ihre Kosten kennen Sie vorher.

Sie erhalten vor der Behandlung einen schriftlichen Kostenplan. Ändert sich etwas, besprechen wir es vorher mit Ihnen.

Beraten lassen, in Ruhe entscheiden

Wir behandeln niemanden, der nicht bereit ist. Erst reden, dann planen, dann gemeinsam entscheiden.

Haltung der ZMK Praxis

Ohne Entscheidungsdruck

Sie müssen sich beim ersten Gespräch nicht entscheiden.

Im Erstgespräch möchten wir Sie kennenlernen und Ihre Fragen beantworten.

Ob und wann behandelt wird, entscheiden Sie in Ihrem Tempo.

Keine Entscheidung am selben Tag nötig.

Behutsam begleitet

Was wir für Sie tun können.

Kleine Dinge machen oft den größten Unterschied. Sagen Sie uns, was Ihnen hilft.

Mehr Zeit

Wir planen längere Termine ein, damit nichts unter Zeitdruck passiert.

Jeden Schritt ankündigen

Wir sagen vorher, was als Nächstes kommt, und fragen nach, ob es Ihnen gut geht.

Pausenzeichen

Ein vereinbartes Handzeichen genügt. Wir unterbrechen, sobald es sicher möglich ist.

Dr. Stan Jagodin, M.Sc., MBA

Ihr Behandler und Autor

Dr. Stan Jagodin, M.Sc., MBA

Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Dr. Jagodin leitet die ZMK Praxis im Technologiepark.

Studium und Promotion in Kiel. Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Oralchirurgie. Tätigkeitsschwerpunkte in der Implantologie einschließlich Augmentationschirurgie sowie in der rekonstruktiven, ästhetischen und funktionellen Prothetik.

Zwei postgraduale Masterabschlüsse in Parodontologie und Implantologie. Zertifizierter Implantologe der DGI. Wissenschaftlich tätig und Autor internationaler Fachartikel.

Siegel Master of Science Orale Implantologie und ParodontologieSiegel DGI-Zertifiziert für ImplantologieSiegel DGI Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Medizinisch geprüft von Dr. Stan Jagodin, M.Sc. · Stand Oktober 2026

Häufige Fragen

Fragen zur Vollnarkose.

Die Praxis

Die Praxis hinter Ihrer Behandlung.

Die ZMK Praxis im Technologiepark Bremen am AbendStandortZMK Praxis im TechnologieparkBremen-Horn-Lehe · Anfahrt und Parken: siehe KontaktRoute planen →
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Betäubungsarten3örtlich, Dämmerschlaf oder Vollnarkose

Quellen und Leitlinien

Die Informationen auf dieser Seite orientieren sich unter anderem an diesen frei zugänglichen Quellen. Sie ersetzen keine individuelle Beratung.

  • Geplante tiefe Analgosedierungen erfordern wegen des Übergangs zur Allgemeinanästhesie eine ärztliche Vorbereitung wie vor einer Narkose.

Quellen

  1. DGAI, BDA: Entschließung „Analgosedierung für diagnostische und therapeutische Maßnahmen bei Erwachsenen“, Anästh Intensivmed 2010;51:S598–S602 (Stand 2010).

Erst reden, dann behandeln. In Ihrem Tempo.

Im ersten Termin sprechen wir nur. Behandelt wird erst, wenn Sie bereit sind.